HR & Personal

Arbeitszeugnis automatisch erstellen – aus der Word-Vorlage in Sekunden

Ein Arbeitszeugnis folgt einem festen Aufbau aus wiederkehrenden Textbausteinen, in den nur die mitarbeiterbezogenen Angaben eingesetzt werden. Diese Struktur lässt sich automatisieren – aus der bestehenden Word-Vorlage, ohne Copy-Paste.

Arbeitszeugnisse entstehen in der Personalabteilung meist auf demselben Weg: Ein früheres Zeugnis wird als Vorlage geöffnet, kopiert, und Name, Zeitraum, Position sowie die Textpassagen werden angepasst. Gerade weil ein Zeugnis aus standardisierten Bausteinen besteht, schleichen sich beim manuellen Anpassen leicht Reste des Vorgängers ein.

Das Arbeitszeugnis eignet sich gut für die Automatisierung, weil es einen festen Aufbau mit klar abgegrenzten variablen Stellen hat. Was sich ändert, sind die Angaben zum Mitarbeiter und die Auswahl der passenden Bausteine – der Rahmen bleibt gleich.

Warum sich das Arbeitszeugnis besonders gut automatisieren lässt

Ein Zeugnis ist kein freier Text, sondern folgt einem wiederkehrenden Muster. Die variablen Stellen sind immer dieselben:

  • Personenbezogene Felder – Name und gegebenenfalls Geburtsdatum des Mitarbeiters
  • Beschäftigungszeitraum – Eintritts- und Austrittsdatum
  • Position und Tätigkeit – Funktionsbezeichnung, Aufgabenbereich
  • Zeugnisart – Zwischen- oder Endzeugnis
  • Textbausteine – die je nach Fall passenden, vorformulierten Passagen

Der Aufbau, die Reihenfolge der Abschnitte und die feststehenden Formulierungen sind Bestandteil der Vorlage. Diese Trennung zwischen festem Rahmen und variablen Feldern ist die Grundlage für Automatisierung.

So funktioniert die automatische Erstellung mit Formsdocu

Die bestehende Word-Vorlage bleibt unverändert – sie muss nicht umgebaut werden. In wenigen Schritten:

  1. Vorlage hochladen. Die bestehende DOCX-Vorlage des Zeugnisses wird hochgeladen und bleibt geschützt.
  2. Felder in Formsdocu definieren. Die variablen Stellen – Name, Zeitraum, Position, Bausteinauswahl – werden direkt in Formsdocu festgelegt, nicht im Word-Dokument.
  3. Eingabemaske ausfüllen. Für jedes Zeugnis wird nur noch eine übersichtliche Maske mit den konkreten Angaben ausgefüllt.
  4. Zeugnis generieren. Das fertige Arbeitszeugnis wird als PDF oder Word-Datei ausgegeben – layoutgetreu und mit den immer gleichen, geprüften Bausteinen.

Bei einer größeren Anzahl von Austritten zum selben Stichtag lässt sich über die CSV-Massenverarbeitung ein ganzer Stapel in einem Durchlauf erstellen. Über die REST-API kann die Erstellung an bestehende HR-Systeme angebunden werden.

Was die Automatisierung im Alltag verändert

Keine übernommenen Altangaben mehr. Da nicht mehr ein altes Zeugnis kopiert wird, bleibt keine Passage des Vorgängers stehen. Jedes Zeugnis startet vom geprüften Rahmen.

Einheitliche Zeugnisse. Alle Zeugnisse entstehen aus derselben Vorlage – Aufbau und Formulierungen sind über alle Mitarbeiter hinweg konsistent.

Geschütztes Layout. Da die Vorlage nicht von Hand bearbeitet wird, bleiben Abstände, Schriftarten und Struktur erhalten.

Unabhängig von einzelnen Personen. Wer ein Zeugnis erstellt, füllt die Maske aus – ohne wissen zu müssen, welche Vorlage aktuell ist und welche Bausteine zusammengehören.

Zum Thema Datenschutz: Formsdocu verarbeitet alle Daten ausschliesslich auf Servern in der Schweiz, ohne Datentransfer ins Ausland. Die Anforderungen der DSGVO und des schweizerischen Datenschutzgesetzes (nDSG) werden erfüllt; eingegebene Daten werden nach spätestens drei Tagen automatisch und unwiderruflich gelöscht.

Fazit

Das Arbeitszeugnis ist ein Standarddokument mit festem Aufbau und abgegrenzten variablen Feldern – eine gute Ausgangslage für Automatisierung. Statt jedes Zeugnis manuell aus einem alten zusammenzusetzen, bleibt die geprüfte Word-Vorlage die Grundlage, und die Angaben werden strukturiert eingetragen. Das Ergebnis ist schneller, einheitlich und frei von übernommenen Altangaben.

Arbeitszeugnis mit eigener Vorlage testen

Formsdocu ist aktuell in der Beta-Phase und kostenlos nutzbar. Sie können Ihre bestehende Zeugnisvorlage hochladen und die automatische Erstellung direkt ausprobieren.

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Häufige Fragen

Kann ich meine bestehende Zeugnisvorlage weiterverwenden?

Ja. Formsdocu verwendet die bestehende DOCX-Vorlage unverändert. Die Word-Vorlage muss nicht angepasst werden – die variablen Felder werden direkt in Formsdocu definiert, nicht im Dokument selbst.

Welche Stellen im Arbeitszeugnis werden automatisch ausgefüllt?

Alle Stellen, die sich von Mitarbeiter zu Mitarbeiter ändern – etwa Name, Beschäftigungszeitraum, Position und die wählbaren Textbausteine. Welche Felder das sind, wird einmalig in Formsdocu festgelegt; der feste Aufbau bleibt unverändert.

Lassen sich Zwischen- und Endzeugnis mit derselben Vorlage abbilden?

Ja. Eine Vorlage kann unterschiedliche Varianten abbilden, indem die passenden Felder und Bausteine ausgewählt werden. Der Grundaufbau bleibt dabei gleich, nur die variablen Inhalte unterscheiden sich.

Kann ich mehrere Zeugnisse auf einmal erstellen?

Ja. Mit der CSV-Massenverarbeitung lassen sich mehrere Zeugnisse in einem Durchlauf erzeugen – etwa bei einer größeren Anzahl von Austritten zum selben Stichtag.